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Einsätze

Einsatz für das THW Alzenau

anfahrt a 20160411 1260152537Am Sonntag, dem 10.04.2016 erfolgte gegen 12:25 durch die Leitstelle Untermain die Alarmierung des Technischen Zuges des THW Alzenau. Bereits gegen 13:15 Uhr verließen die ersten Helfer mit GKW-1 und 175-kVA-Netzersatzanlage die Unterkunft.

Ein Großbrand im Industriecenter Obernburg (ICO) hielt bereits seit Freitag Feuerwehren der ganzen Region in Atem. Während der schwierigen Löscharbeiten waren zeitlweise bis zu 240 Feuerwehrleute gleichzeitig im Einsatz. Auch Spezialkräfte der Feuerwehr Frankfurt wurden hinzugezogen. (Informationen aus Main-Echo)

Bei dem Feuer bzw. den Löscharbeiten wurde die Elektroeinspeisung in einem Produktionsareal weitgehend zerstört. Das THW Alzenau baute gemeinsam mit dem THW Ortsverband Obernburg an mehreren Stellen eine temporäre Stromeinspeisung auf, um eine Notversorgung sicherzustellen. Mehrere Stromaggregate des THW sowie die dazugehörigen Einspeisekabel und Verteiler kamen zum Einsatz.

Gegen 19:00 Uhr waren die Helfer des THW ALzenau zurück in der Unterkunft. Insgesamt waren vom Ortsverband Alzenau 12 THW-Helfer im Einsatz, davon 11 vor Ort im ICO.

Die Elektrotechnik des THW blieb für knapp eine Woche vor Ort im ICO und wurde dort von der Werksfeuerwehr betrieben. Reinigung und Rückbau erfolgte durch die THW-Helfer am Samstag, dem 16. April 2016.

Zur Bildergalerie: (zur Verfügung gestellt vom THW Obernburg, freigegeben durch das ICO)

Zur Berichterstattung im Main-Echo:

Berichterstattung in THW online:

Dankschreiben der Werksfeuerwehr des ICO Obernburg:

THV-Bereitschaft

blaulicht 20130520 1030284045Von Freitag, 18.03. auf Samstag, 19.03.2016 war das THW Alzenau mit 7 Helfern auf 24 Stunden THV-Bereitschaft. Dieser Bereitschaftsdienst findet regelmäßig bei zu erwartendem hohen Verkehrsaufkommen zur Unterstützung der Autobahnpolizeistation Hösbach statt.

Samstagmorgen gegen 6:30 Uhr rückte die Alzenauer THV-Gruppe aus, um bei einen Unfall mit mehreren Fahrzeugen an km 250 kurz vor Ausfahrt Marktheidenfeld in Richtung Süden das THW Lohr zu unterstützen, was neben der Autobahnpolizei schon vor Ort war. Für mehrere Abschleppfahrzeuge wurde die Rettungsgasse frei gemacht.

Das THW Alzenau mit 6 Helfern zur Flüchtlingshilfe

img 4518 20151010 1382826783Das THW an mehreren Orten in Bayern im Rahmen der Flüchtlingshilfe tätig

Mehr als 300 ehrenamtliche THW-Helferinnen und -Helfer am Tag unterstützen derzeit Kommunen, Landkreise und weitere Anforderer bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Sie ertüchtigen Gebäude und übernehmen auch den Auf- und Ausbau der Infrastruktur (Strom- und Wasserversorgung sowie Beleuchtung). Zudem bauen THW-Angehörige Zelte und Betten auf, transportieren Material und verlegen Böden, zum Beispiel in Turnhallen.

Das Technische Hilfswerk (THW) errichtet im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und dem Deutschen Roten Kreuz in Feldkirchen bei Straubing ein Wartezentrum für bis zu 5.000 Flüchtlinge. Hier arbeiten Helferinnen und Helfer aus zehn Ortsverbänden an der Fortsetzung der Ertüchtigung des Camps. Ein zweites Wartezentrum mit gleich hoher Kapazität entsteht am Fliegerhorst Erding. Hier arbeiten täglich bis zu 200 THW-Einsatzkräfte, um vorhandene Gebäude und die erforderliche Infrastruktur zu ertüchtigen. Die Transport- und Planungsaufgaben unterstützen Kräfte aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die Wartezentren sind als kurzfristige Zwischenlösung geplant: Nach einem wenige Tage dauernden Aufenthalt der Flüchtlinge erfolgt eine bundesweite Verteilung. Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks tragen somit zur gesellschaftlichen Herausforderung der Unterbringung von Flüchtlingen im hohen Maße bei.

Das THW Alzenau ist seit 10. Oktober mit 6 Helfern in Erding im Einsatz.

Zur Bildergalerie:

Zum Presseartikel im Main-Echo:

Fachberater-Einsatz bei Scheunenbrand

blaulicht 20130520 1030284045In der Nacht zum Samstag (22.08.2015) brannten im Hösbacher Ortsteil Feldkahl aus noch unbekannter Ursache zwei Scheunen. Ein Großaufgebot der Feuerwehren war mit insgesamt 220 Wehrleuten im Einsatz. 

Der THW-Fachberater wurde ebenfalls alarmiert und war vor Ort. Zu einem THW-Einsatz kam es nicht.

Zum Presseartikel im Main-Echo:

FB-Einsatz nach Hotelbrand in Heimbuchenthal

heimbuchen03 20150821 1513969438Ein Brand in den Kellerräumen eines Hotels in der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat ein Großaufgebot an Einsatzkräfte beschäftigt. Da das gesamte Gebäude stark verraucht war, mussten etwa 50 Gäste aus ihren Zimmern geführt werden. 12 Personen wurden leicht, sieben Personen schwer verletzt. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.

Um 2 Uhr ging in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidium Unterfranken die Meldung ein, dass es im Kellerbereich des Hotels in der St.-Martinus-Straße brennen würde. Sofort eilten neben der Aschaffenburger Polizei auch etwa 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und dem Rettungsdienst zur Brandörtlichkeit. Die Floriansjünger stellten keine offenen Flammen mehr fest und hatten den Brand bis 02:45 Uhr abgelöscht. Vieles spricht nach derzeitigen Erkenntnissen dafür, dass einer von mehreren Wäschetrocknern in einer Waschküche im Keller das Feuer verursacht hat.

Das Hauptgebäude des Hotels war stark verraucht und musste durch die Feuerwehr belüftet werden. Etwa 50 Gäste des Hotels wurden durch Feuerwehreinsatzkräfte ins Freie geführt. Teilweise nutze die Feuerwehr auch eine Drehleiter, um Personen von den Balkonen ihrer Zimmer zu retten. Insgesamt gab es 19 verletzte Personen zu vermelden, die zunächst in der benachbarten Kirche betreut und medizinisch versorgt wurden. Sieben der Verletzten brachte der Rettungsdienst anschließend noch zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser. Die Schadenshöhe kann zur Stunde noch nicht abgeschätzt werden. Die Brandexperten der Kripo Aschaffenburg haben die Ermittlungen, insbesondere hinsichtlich der Brandursache, bereits aufgenommen.

QuelleText: Polizei Aschaffenburg, Quelle Foto: Privavera24.de

Link zum Presseartikel im Main-Echo:

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