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Übung

THW Alzenau unterstützt Übung im hessischen Erlensee

175kva 01 20100923 1258236508Für eine Einsatzübung im hessischen Erlensee stellte das THW Alzenau am 23.06.2012 die Netzersatzanlage (NEA) zur Verfügung. Unser Truppführer und Kraftfahrer der Fachgruppe Elektroversorgung, Manuel Mutz, war mit LKW Lbw und 175 kVA NEA vor Ort.

THW-Helfer aus 12 Ortsverbänden der Landesverbände Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland übten Einsatzszenarien der Fachgruppe Elektroversorgung. Für ein Küchengeäude war mit 2 NEA's eine Stromeinspeisung zu errichten, wobei Lastwiderstände die Kücheneinrichtung simulierten. An einer weiteren Station war für eine 578 kVA-Elektroverteilungsanlage eine Einspeisung mit mehreren NEA's zu synchronisieren. Schließlich wurde neben dem Ausleuchten von Einsatzstellen das Anschließen der gesamten Pumpentechnik des THW Ortsverbandes Erlensee an Stromversorgungsanlagen trainiert, wobei die Anschlussleistung gleichmäßig auf die NEA's verteilt werden musste.

Am Samstagabend waren die Helfer des THW Alzenau wieder in ihrer Unterkunft zurück.

Einsatzübung 'Blauer Löwe 2012'

Vom 26. - 28. April 2012 fand die dreitägige Einsatzübung "Blauer Löwe 2012" des THW Landesverbandes Bayern statt. Das Übungs-Szenario waren erneut Schäden nach schwerem Unwetter: Großflächige Überschwemmungen, Ölverschmutzung, umgestürzte Bäume entlang der Verkehrswege in Franken, der Oberpfalz und dem nördlichen Oberbayern sowie Ausfälle in der Energieversorgung und Gebäudeschäden.

Schwerpunkt der Übung war zunächst das Koordinieren des Einsatzes bei solchen Großschadenslagen aus den THW-Stäben der Geschäftsstellen. Am Freitagmittag wurden dann auch auf Ortsverbandsebene die Stäbe besetzt und Bereitschaftsstufe 1 ausgerufen. Im Rahmen seiner gesetzlichen Aufgabenstellung sollte das THW die jeweiligen örtlichen Kräfte des Katastrophenschutzes unterstützen und dazu ein Drittel seiner Einheiten für die Einsatzlagen Hochwasser und Sturm verfügbar machen. Bis Freitagnachmittag waren aus allen Ortsverbänden die Rückmeldungen an die Stäbe abzugeben, welche Funktionen der jeweiligen Technischen Züge für einen fünftägigen Einsatz bereitgestellt werden können.

Später wurden Sammelräume inklusive der Verpflegungs- und Infrastrukturmaßnahmen eingerichtet und das Verlegen von Einsatzkräften im geschlossenen Verband geprobt. Alle Ortsverbände des Geschäftsstellenbereiches Karlstadt hatten jeweils ein Fahrzeug mit max. 3 Helfern in den Sammelraum Ochsenfurt zu verlegen. Im geschlossenen Fahrzeugverband ging es dann weiter in den Einsatzraum bei Bamberg.

"Die Bilanz der Übung kann sich sehen lassen", so Landesbeaufragter des Landesverbandes Bayern Dr. Fritz-Helge Foß. 188 taktische Einheiten aller Fachrichtungen konnten für einen möglichen fünftägigen Einsatz kurzfristig verfügbar gemacht werden, was einem Drittel aller THW-Einheiten entspricht.

Für das THW Alzenau war der Stab in der Unterkunft besetzt und Tobias Koch und Christian Hoffmann nahmen mit dem PKW OV an der Übung zur Verlegung von Einheiten direkt teil. Herausforderung war für die Alzenauer THW'ler darüber hinaus, dass parallel aufgrund des verlängerten Feiertagswochenendes die 24-Stunden-Bereitschaft der THV-Gruppe mit den Fahrzeugen MTW und GKW-1 und entsprechender Helferbesetzung an den Autobahnabschnitten A3/45 des Landkreises Aschaffenburg zu leisten war. Das Alzenauer THW bewies mit dieser Doppeltbelastung erneut seine Einsatzstärke.

 

Zur Pressemitteilung des THW

 

Einsatzübung für einen internationalen THW-Einsatz mit HCP-Modul

joomplu:1306Am Wochenende vom 27. - 29. Mai 2011 nahm Stefan Kauer vom THW Ortsverband (OV) Alzenau als Electrical Expert an einer HCP- Einsatz-Übung teil, bei der speziell für Auslandseinsätze ausgebildete Helfer verschiedener OV's des THW Landesverbandes Bayern ihr Zusammenwirken für einen internationalen THW-Einsatz trainieren sollten.

Das Szenario war praxisnah: Vom Land 'Bodistan' wurde nach Ausbruch schwerer Waldbrände um internationale Hilfe ersucht. Die Bundesregierung bot die Bereitstellung mehrerer so genannter "High Capacity Pumping Modules" (HCP-Module) an, um die lokalen Feuerwehren bei der Brandbekämpfung mit der Bereitstellung großer Löschwassermengen zu unterstützen. Derartige Pumpen- Module haben Förderleistungen bis 25.000 Ltr./min. Von 'Bodistan' wurde - so das Übungs-Szenario - schließlich ein HCP-Modul angefordert.

Als entsendender Landesverband wurde Bayern bestimmt. Die besonders für Auslandseinsätze ausgebildeten Helfer des HCP- Teams wurden benachrichtigt und mussten sich bis Freitagabend, 18:00 Uhr auf dem Truppenübungsplatz Bodelsberg einfinden. Insgesamt nahmen 30 Helfer an dieser Übung teil und fuhren den festelegten Bereitstellungsraum an. Dort wurden vor Grenzübertritt in das Einsatzgebiet alle Kräfte zusammengeführt und die Einzelheiten für den Einsatz besprochen.

Für einen solchen Auslandseinsatz ist es nicht 'nur' ein Team von Helfern, das zur Einsatzstelle gelangen muss, sondern die Kräfte für derartige Auslandseinsätze in Katastrophengebieten müssen an mehr denken, um völlig autark agieren zu können: Verpflegung, Bereitstellung von Betriebsstoffen, Kommunikationsmittel, medizinische Versorgung und Unterbringung sind zu klären, um nur einiges zu nennen.

Daher war es auch ein Ziel der Übung, die vom THW Auslandslogistiklager (ZAL) in Mainz für solche Einsätze bereitgestellte Ausrüstung kennen zu lernen und deren praktische Anwendung zu trainieren.

Unser Helfer Stefan Kauer war begeistert und beeindruckt zugleich, welcher 'Apparat' in Gang kommt, wenn aus dem Ausland THW- Hilfe zum Einsatz in Katastrophengebieten abgerufen wird.

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Einsatzübung 'Retten und Bergen' in Mainaschaff

006 20111207 1902937832Am Abend des 5. Dezember 2011 führte das THW Alzenau eine Einsatzübung in einem zum Abriss freigegebenen Wohnhaus in Mainaschaff durch. Nach dem Verlasten aller notwendigen Materialien und Einsatzmittel fuhr der Fahrzeugverband bestehend aus GKW 1 mit Netzersatzanlage, GKW 2 und IKW zur Einsatzstelle direkt in der Hauptstraße von Mainaschaff. Bereits 10 Minuten nach Eintreffen war die Einsatzstelle optimal ausgeleuchtet. Inzwischen war auch das Fahrzeug des Zugtrupps, der MTW, mit nachrückenden Einsatzkräften eingetroffen.

Zunächst galt es, sich Zugang zu dem verschlossenen Anwesen zu schaffen, in dem verletzte Personen vermutet wurden. Vorschriftsmäßig gesichert begaben sich dann erste Kräfte zur Erkundung in das zweigeschossige Gebäude. Schnell waren auch die Einsatzstellen im Gebäudeinneren ausgeleuchtet und Stromverteiler aufgestellt, die von der 175 kVA Netzersatzanlage gespeist wurden. Nach Schaffen eines ausreichend großen Durchbruchs in einer Tragwand konnte in einem angrenzenden Raum eine verletzte Person gefunden und schließlich mit dem Schleifkorb geborgen werden.

Ein zweiter Trupp hatte eine weitere verletze Person aufgefunden, die nur über einen Deckendurchbruch aus dem Obergeschoss geborgen werden konnte. Auch dieser Arbeitsbereich musste ausgeleuchtet und elektrisch erschlossen werden, bevor mit den Rettungsarbeiten begonnen werden konnte. Hier galt es, die Holzdecke zunächst zu öffnen und auf tragende Balken hin zu untersuchen, bevor die Öffnung mit Axt und Elektro-Stichsäge so weit vergrößert werden konnte, dass auch hier die Bergung möglich wurde. Zur Eigensicherung und Bergung wurde ein Dreibock mit Rollgliss aufgestellt und schließlich zwei THW-Helfer zu der verletzten Person abgelassen. Nach Erstversorgung und Sicherung auf dem Schleifkorb erfolgte schon sehr bald die Bergung durch die Deckenöffnung, was trotz Rollgliss noch einmal alle Kraft der Helfer verlangte.

Ein dritter Trupp erkundete in der Zwischenzeit mit Seil und Tragegurt gesichert Kellerräume im Anwesen. Die letzte als vermisst gemeldete Person konnte schließlich hier aufgefunden und über eine Leiter an einer geneigten Ebene (Kellerabgang) im Schleifkorb nach oben gezogen werden.

Die Möglichkeit, in einem Abrissgebäude so praxis- und realitätsnah zu üben, bietet sich nicht oft. Deshalb gilt Bürgermeister Klaus Engler besonderer Dank, dass er dem THW Alzenau kurz vor Beginn der Abrissarbeiten dieses Anwesen für eine Einsatzübung zur Verfügung gestellt hat. Desweiteren möchten wir uns bei den Führungskräften Kevin Rustler (Ausbildungsbeauftragter), Thomas Leibl und Jochen Stromberg (Gruppenführer der 1. und 2. Bergungsgruppe) für die Vorbereitung dieser Ausbildung bedanken.

 

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Einsatzübung der Ortsverbände des Geschäftsführerbereich Karlstadt in Kitzingen

news_ausbildungAm Samstag dem 11.07.09 fand in Kitzingen eine Großübung der Ortsverbände statt.

Aus dem OV Alzenau nahm eine Bergungsgruppe teil. Insgesamt übten an diesem Tag über 100 Helfer verschiedenste Einsatzvarianten. Die Übung war als Stationsübung mit den verschiedensten Themen, wie zum Beispiel Bau einer Dekonschleuse, Absichern eines Verkehrsunfall inkl. Verletzenbergung, Gasunfall in einem mehrstöckigem Gebäude, Bau eines Bootsanlegers und anderen anspruchsvollen Aufgaben ausgeführt.

Die Fachgruppe Logistik- Verpflegung aus Aschaffenburg kümmerte sich um das leibliche Wohl der Übungsteilnehmer.

Bericht und Bilder auf thw.de

Landesweite Alarmübung "Blauer Löwe"

Am Mittwoch, 30.11.2011 wurde im THW Landesverband Bayern eine landesweite Alarmübung "Blauer Löwe" durchgeführt, an der die Landesverbandsdienststelle in München, alle Geschäftsstellen sowie alle Ortsverbände in Bayern beteiligt waren. Während tagsüber die hauptamtlichen Stellen des bayerischen THW's einbezogen waren, erfolgte 18:00 Uhr eine Alarmierung der ehrenamtlichen THW-Helfer auf Geschäftsstellen- und Ortsverbandsebene.

Das angenommene Szenario war eine Großschadenslage im Bundesland NRW (Überschwemmungen, ICE- Entgleisung und großflächiger Stromausfall nach Windbruch). Angenommen wurde, dass die örtlichen Einsatzkräfte zur Bewältigung dieser Großschadenslage bundesweit Unterstützung anfordern. Der THW-Landesverband Bayern, so in der Übung weiter, soll 1/3 aller THW-Einheiten für eine Einsatzdauer von 5 Tagen zur Verfügung stellen.

Es erfolgte zunächst die Alarmierung der Stäbe und Führungskräfte der Ortsverbände, bevor ab ca. 18:30 Uhr nach Übermittlung weiterer Einsatzdetails sämtliche THW-Helfer der Ortsverbände telefonisch alarmiert wurden. Neben des Testes der Erreichbarkeit galt es abzufragen, wer kurzfristig für einen längeren THW-Einsatz zur Verfügung steht. 

Der THW Ortsverband Alzenau hatte ab 18:05 Uhr die OV-Einsatzzentrale besetzt. Um 19:20 Uhr konnte das THW Alzenau eine Stärke von insgesamt 26 THW-Helfern, eingeteilt in die beiden Bergungsgruppen 1 und 2, die Fachgruppe Elektroversorgung und die Einsatzleitung vor Ort, einsatzbereit melden. Gegen 20:15 Uhr wurde durch den OV Aschaffenburg für 24 Stunden ein PKW Mechaniker angefordert, der in den Bereitstellungsraum für den Geschäftsführerbereich Karlstadt zu schicken war - so in der Übung weiter.

Um 20:36 Uhr wurde die Übung beendet. In der Auswertung der kurzfristig abrufbaren Einsatzstärke erreichte der THW-Ortsverband Alzenau im landesweiten Vergleich ein sehr gutes Ergebnis. Oliver Gebelein, der Ortsbeauftragte des THW Alzenau, bedankte sich besonders bei Jochen Engelhard, Jochen Stromberg, Thomas Barthel und Anika Huber, die ihn vor Ort im OV unterstützt haben.