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Ausbildung

Ausbildung am Einsatzgerüstsystem (EGS)

joomplu:1240Am Samstag, dem 21.05.2011 stand das Ausbildungsthema des Monats Mai unter der Überschrift 'Aufbau und sicherer Umgang mit dem Einsatzgerüstsystem (EGS)'.

Unabhängig davon, ob es sich um einen Erdbebeneinsatz oder einen Hauseinsturz handelt: Rettungskräfte können erst dann aktiv werden, wenn ihre eigene Sicherheit gewährleistet ist. Als besonders flexibel und schnell zur Sicherung von Gebäuden oder Mauern hat sich das EGS des THW durchgesetzt.

Das EGS ist in vier Bausätze gegliedert, diese sind in unterschiedliche Größen unterteilt und damit für verschiedene Aufgabengebiete konzipiert. So ist der erste Bausatz zur leichten Bergung gedacht, ermöglicht es aber auch Geräte hochzuziehen oder abzulassen. Sind alle vier Bausätze in einem Ortsverband vorhanden, können die THW-Helferinnen und Helfer meterlange Stege bauen, Türme errichten oder sogar Häuser abstützen. Ermöglicht wird dies durch ein umfangreiches Sortiment an diversen Stahlrohren und Verbindungsstücken, mit denen sich in kurzer Zeit ein stabiles Gerüst errichten lässt (Quelle: THW, Steffen Lindner / Hochschule Bonn-Rhein-Sieg).

Zuständig für den Aufbau des EGS sind im Technischen Zug die Bergungsgruppen 1 und 2. In der Regel besitzen die Ortsverbände nur den ersten Bausatz, können aber jederzeit weitere Bausätze anfordern. So wurde für diesen Ausbildungstag die Ausrüstung des THW OV Alzenau um Bausätze der Ortsverbände Marktheidenfeld und Aschaffenburg ergänzt - was zusätzlicher Fahraufwand für die ehrenamtlichen Helfer während der Freizeit bedeutete, um diese Ausbildung vorzubereiten. Derzeit wirbt die Ortsvereinigung Alzenau der Förderer des THW e. V. um Spendenmittel, um einen eigenen EGS-Bausatz zu erwerben und somit für den Raum Alzenau und den Landkreis noch besser für etwaige Einsätze im Katastrophenschutz vorbereitet zu sein. 

Das Ausbildungsthema des Monats Mai war durch die Führung des OV Alzenau bewusst gewählt, diente es doch zur Vorbereitung des Verkehrs- und Sicherheitstages der Unterfränkischen Polizei, an dem die Alzenauer THW-Mannschaft am 5. Juni 2011 die Bundesstraße B 8 mit einer Schlauchbrücke überspannen wird. Hierzu ist beidseits der Straße jeweils ein so genannter 'Bayernturm' erforderlich, um die Mindestdurchfahrtshöhe der Schlauchbrücke von 4,50 m zu gewährleisten.

Die Ausbildung auf der Festwiese an der Kahl, auf der auch das jährliche Brückenfest des THW Alzenau stattfindet, machte bei herrlich sommerlichem Wetter allen Beteiligten Spaß und sorgte bei vorbeikommenden Passanten für beeindrucktes Staunen. Immerhin befindet sich die letzte Arbeitsplattform auf ca. 6,00 m Höhe. Mit Seilzügen, Ketten, Ankerplatten und den beiden Fahrzeugen GKW I und GKW II wurden die beiden Türme gesichert, bevor als erfolgreicher Zwischenabschluss der Ausbildung Wasser der Kahl über die Schlauchbrücke gepumpt wurde.

Gegen 17:00 Uhr war die gesamte Technik verlastet auf den Fahrzeugen wieder zurück in der Unterkunft. 

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Ausbildung zum Verhalten im und am Wasser und im Boot

003_20110417_1165265146Am Samstag, dem 16. April 2011 stand die monatliche Ausbildung des THW Ortsverbandes (OV) Alzenau unter der Überschrift 'Verhalten im und am Wasser'. Nach dem traditionellen gemeinsamen Frühstück in der Unterkunft wurde zunächst im Theorieblock das Grundwissen wiederholt und die obligatorische Sicherheitsunterweisung für diesen Ausbildungstag durchgeführt.

Am späten Vormittag ging es dann mit den beiden Einsatzfahrzeugen GKW 1 und GKW 2 an das Mainufer. An der sogenannten  Natorampe bei Dettingen / Kleinostheim wurde zunächst das Thema Einsatz der Pumpen praktisch vertieft. Die Tauchpumpe mit einer Leistung von 800 l/min. wurde zum Einsatz gebracht und stand schließlich im Leistungsvergleich zur Kreiselpumpe des GKW 2 - beide für den Einsatz bei Hochwasser konzipiert. Danach wurden nach dem sicheren Verlasten der Technik auf beiden Fahrzeugen die Boote zu Wasser gelassen und eindrucksvoll zum Einsatz gebracht. Der Spaß kam dabei nicht zu kurz!

Zum Mittag brachte der Gruppenführer der 2. Bergungsgruppe, Jochen Stromberg das Essen an den Ausbildungsplatz. Der herzhafte Wurstgulasch von Christian aus der OV-Küche schmeckte an der frischen Luft besonders gut.

Bedanken möchten wir uns bei Gruppenführer Thomas Leibl von der 1. Bergungsgruppe für diesen gelungenen Ausbildungstag.

 

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Fachgruppe Elektroversorgung übt Freileitungsbau

joomplu:1191Am Samstag, dem 19.02.2011 rückte die Fachgruppe Elektroversorgung des THW Ortsverbandes Alzenau mit Gruppenführer Stefan Kauer nach Obernburg aus, um sich auf dem dortigen THW-Gelände dem Ausbildungsthema Freileitungsbau sehr praxisnah zu widmen. Dabei wurden folgende Themen behandelt: 

- Aufbau der Armierung (Isolatoren, Knoten, Leiterseile) 

- Arten von Masten 

- Sicherheitsmaßnahmen 

- Masten mittels Steigeisen besteigen 

- Demontieren einer Niederspannungsstrecke

 

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Eigenleistung Technik im OV Alzenau

dscf0216_20110403_1683369369Am Samstag, dem 02. April 2011 stand ein Technischer Dienst als 'Eigenleistung Technik' im Dienstplan der ehrenamtlicher Helfer des THW Ortsverbandes Alzenau. Das Wetter spielte mit, der Winter 2010/11 ist endgültig Vergangenheit. Nur die Spuren von Salz und Schnee sieht man noch an der Fahrzeugtechnik - Anlass, sich der Technik anzunehmen.

Mit viel Einsatz wurden Entrostungs- und Ausbesserungsarbeiten durchgeführt. Parallel dazu fand die Sachkundigenprüfung der elektrischen Betriebsmittel und Geräte statt - eine Arbeit die im OV Alzenau von der Fachgruppe Elektroversorgung um Gruppenführer Stefan Kauer selbst durchgeführt werden kann.

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Kraftfahrerausbildung auf dem Truppenübungsplatz Külsheim

joomplu:151Am Freitag, den 01.10.2010 fuhren die LKW-Kraftfahrer des THW Ortsverbandes (OV) Alzenau auf den Truppenübungsplatz Külsheim in Baden Württemberg. Nach einem ganz normalen Arbeitstag versammelten sich dort etwa 50 THW-Helfer der Geschäftsstelle Karlstadt des Landesverbandes Bayern zur Kraftfahrerausbildung. Bis gegen 23:00 Uhr wurde noch Theorie gelehrt, bevor mit einem geselligen Beisammensein am Lagerfeuer die Kameradschaft gefördert wurde.

Am Samstag galt es dann an fünf Praxisstationen Fahren im Gelände, Geschicklichkeitsfahren, Ladungssicherung, Fahrzeugtechnik und Fahren im geschlossenen Kolonnenverband praktisch zu üben und das Können unter Beweis zu stellen. Der Truppenübungsplatz war nach langem Regen der ideale Platz. Schlamm und tiefe Wasserlöcher reizten die Fahrer, die Grenzen ihrer Fahrzeuge kennenzulernen. In kameradschaftlicher Hilfe unterstützen sich die Ortsverbände dabei auch beim Bergen steckengebliebener Fahrzeuge. Die Stimmung war trotz des regnerischen Wetters toll.

Glücklicherweise gab es auf dem Truppenübungsplatz auch eine Panzerwaschstraße, so dass der abschließende Kolonnenverband von 22 Fahrzeugen dann sauber auf die Straße ging. Kein Fahrzeugausfall, kein Unfall – die Ausbildung wurde erfolgreich im Ortsverband Wertheim beendet und alle Teilnehmer der 10 Ortsverbände der Geschäftsstelle Karlstadt fuhren Samstagabend zurück in ihre Unterkunft.

Helfer und Veranstalter waren sich einig: die beiden Ausbildungstage waren gelungen und ein wesentlicher Beitrag, die Fahrzeugbeherrschung und damit Fahrsicherheit für den Einsatzfall zu trainieren. Dank gilt den Vorbereitern der Geschäftsstelle Karlstadt.

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Retten und Bergen realitätsnah geübt

joomplu:1211Am Samstag, 19. März 2011 übte der Technische Zug des THW OV (Ortsverbandes) Alzenau unter sehr realitätsnahen Bedingungen das Retten und Bergen verletzter bzw. verschütteter Personen aus Gebäuden und Räumen. Dazu hatte Jochen Stromberg (Gruppenführer B2) schon Wochen vorher damit begonnen, in den Garagen des OV entsprechende Bedingungen zu schaffen. Am Ausbildungstag begann das Szenario mit dem Erkunden der Schadenslage und dem Anlegen der erforderlichen persönlichen Schutzausrüstung. Das Gebäude (in dem der Strom ausgefallen war und das durch Rauch zusätzlich vernebelt wurde) musste zunächst nach potentiellen Gefährdungen durch Gefahrstoffe abgesucht werden, bevor durch einen Kriechgang der zweite Teil des Gebäudes erreicht werden konnte. Mittels Handwerkzeugen, wie sie zur Ausrüstung der beiden Einsatzfahrzeuge GKW 1 und GKW 2 gehören, musste ein Durchbruch geschaffen werden, um auch den Rest des Gebäudes nach vermissten Personen absuchen zu können. Hier wurden schließlich mehrere Personen geortet und gerettet. Insgesamt mussten Wände aller drei gängigen Baustoffe (Holz, Metall, Stein) durchbrochen werden. Schließlich wurde auch noch eine verletzte Person aus großer Höhe geborgen.

Das Szenario klingt gerade in diesen Tagen durch die tägliche Berichterstattung aus den Krisengebieten in Japan vertraut. Der Technische Zug des THW OV Alzenau hat eindrucksvoll bewiesen, dass er für das Retten und Bergen von Personen aus schwierigen Schadenslagen gut ausgebildet und vorbereitet ist.

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle nochmals Jochen Stromberg, der federführend diesen Ausbildungstag in vielen Freizeitstunden vorbereitet hatte.

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