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Ausbildung

Grundausbildungsprüfung im OV Aschaffenburg

img 8005 20181022 1883510085Am Samstag, 13.10.2018, fand im THW Ortsverand Aschaffenburg die Abschlussprüfung der THW Grundausbildung für Helferanwärterinnen und Helferanwärter aus dem Regionalstellenbereich Karlstadt statt.          

Aus dem Ortsverband Alzenau traten Tasja Heeg, Jaqueline Pranghofer und Matthias Vogt erfolgreich zur Prüfung an.        
                                    
Die Grundausbildung im THW beinhaltet neben der theoretischen Lehre, beispielsweise wie man sich im Einsatz verhält, auch viele handwerkliche Lernabschnitte wie die Holz-, Metall- oder Gesteinsbearbeitung. Am Prüfungstag gilt es, das in rund 100 Ausbildungsstunden Erlernte sowohl theoretisch als auch praktisch zu meistern.           
                                                        
Der Ortsverband Alzenau freut sich über das Bestehen seiner drei Prüflinge und die dadurch mögliche Unterstützung bei Einsätzen oder in der Verbandsarbeit. [Text und Bilder: F. D'Aprea, THW Alzenau]

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Seilwindenausbildung des Kreisfeuerwehrverbands Aschaffenburg

s9 01 20180628 1133420295Am Freitag den 15.06 und Samstag den 16.06 fand eine Seilwindenausbildung bei der Feuerwehr Kleinostheim statt. Organisiert wurde diese Veranstaltung durch den Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg. Erstmals nahm auch das THW an einer solchen Ausbildungsveranstaltung teil.

Start war Freitagabends um 18:00 mit einem Theorieblock, welcher sich mit allgemeiner Windenkunde, den technischen Unterschieden zwischen den einzelnen Windentypen und den Einsatzgrundsätzen für Seilwinden befasste. Für den Samstag wurden die Lehrgangsteilnehmer in zwei Gruppen unterteilt, welche jeweils einen halben Tag mit den eigenen Fahrzeugen und zugehörigen Arbeitsmitteln einige Stationen absolvieren konnten. So wurde zu Beginn zunächst versucht, die Winden der Fahrzeuge in die Überlastgrenze zu fahren, ohne dass dabei die Fahrzeuge ins Rutschen kommen. Dies Gelang trotz trockener Verhältnisse nicht. Es sind demnach weitere Hilfsmittel wie Auffahrkeile zu verwenden, darauf wurde jedoch zu Gunsten des schön gepflasterten Hofes am Gerätehaus verzichtet.

Im weiteren Verlauf wurden die einfach wirkenden Winden mittels Umlenkrolle zu zweisträngigen Winden aufgerüstet. Dies bewirkt eine doppelte Zugkraft bei halber Zuggeschwindigkeit und Reichweite. Hierbei mussten schon mehrere schwere Fahrzeuge als Gegenlager miteinander verbunden werden, um die auftretenden Zugkräfte bewältigen zu können. Als Highlight wurde das Aufstellen verunglückter Kraftfahrzeuge oder auch Container unter Zuhilfenahme zweier Seilwinden praktisch geübt. Hierbei hat insbesondere die feinfühlige Dosierbarkeit der hydraulischen Winden überzeugt.

Als Abschluss konnten die Lehrgangsteilnehmer um ein paar einsatzrelevante Erfahrungen reicher die Heimreise antreten. Das THW Alzenau bedankt sich nochmals ausdrücklich für ermöglichte Teilnahme an dieser kurzweiligen, lehrreichen Veranstaltung. (Quelle: JS)

Link zur Berichterstattung des KFV (Kreisfeuerwehrverbandes)

Ausbildungssamstag auf dem Schrottplatz

img 5788 20180227 1121729819Am Samstag, den 24.02.2018, fand für das THW Alzenau eine standortverlagerte Zugausbildung auf einem Betrieb für KFZ Recycling in Sulzbach statt. Nachdem in vier vorangegangenen Montagsausbildungen die theoretischen Grundlagen geschaffen wurden, konnte hier die praktische Erfahrung erlangt werden. Durch den Recyclingbetrieb wurden für die Ausbildung „Technische Rettung aus einem KFZ“ drei Abwrackfahrzeuge zur Verfügung gestellt, an denen das patientenschonende Befreien von verunfallten Personen aus einem PKW realitätsnah geübt werden konnte.

Nach einer ersten Einweisung und Wiederholung der Arbeitsschutzbelehrung für den Umgang mit den hydraulischen Rettungsgeräten Schere und Spreizer, konnten am ersten Fahrzeug die grundsätzlichen Schritte der Rettung sowie die grundlegenden Einsatztaktiken stückweise geübt werden. Hierzu zählten insbesondere das Trennen der elektrischen Energieversorgung sowie die Sicherung des Fahrzeuges gegen Verschieben und Verrutschen. Gleichzeitig muss die Karosserie soweit festgesetzt werden, dass bei den Arbeiten mit den teils schweren Aggregaten keine unnötigen Bewegungen im Fahrzeuginneren auftreten. Dies ist besonders wichtig, da im Fall eines Unfalls immer auch von Wirbelsäulenverletzungen ausgegangen werden muss, wobei jede Bewegung des Patienten über eine eventuell drohende Querschnittslähmung entscheiden kann. Als weiterer Schritt der Vorbereitungsmaßnahmen gilt das Glasmanagement, was als Überbegriff den Umgang mit den Front-, Seiten- und Heckscheiben eines verunfallten Fahrzeugs beschreibt. Die Scheiben müssen vor dem Einsatz des hydraulischen Rettungsgeräts weitestgehend entfernt werden, da diese durch die mechanischen Verspannungen der Karosserie im weiteren Einsatzverlauf andernfalls unkontrolliert platzen und splittern könnten.

Im zweiten Schritt wurde das Einsatzszenario realistischer gewählt und eine verunfallte Situation mit mehreren Fahrzeugen nachgestellt. Hierbei zeigte sich sehr schnell, dass das vorab Erprobte im Rahmen der beengten Platzverhältnisse im Realfall schwieriger umzusetzen ist. Dennoch konnte auch hier das Einsatz- und Übungsziel der Personenrettung erreicht werden.

Als Abschlussübung wurde das Szenario nochmals eine Stufe schwieriger gewählt und das verunfallte Fahrzeug auf die Fahrerseite gelegt, um auch den Fall eines umgekippten Fahrzeugs üben zu können. Hier konnte sehr schnell bewiesen werden, dass die Dachkonstruktion des PKWs wesentlich schwächer ist als es die Seitenteile da sich das Dachblech mittels einfachem Handwerkzeug durchtrennen ließ.

Alles in allem konnte durch die hohe Anzahl von Übungsobjekten jeder Helfer mit diversen Werkzeugen verschiedene Taktiken selbst erleben und somit ein eigenes Bild gewinnen, in welchen Einsatzlagen welches Werkzeug den besten oder schnellsten Erfolg verspricht. Das Ausbilderteam dankt insbesondere der Firma Schlipf in Sulzbach für das Bereitstellen von Fahrzeugen und der Fläche.

Die Helfer des THW Alzenau treffen sich regelmäßig Montagabends ab 19 Uhr in der Unterkunft, Siemensstr. 4, Alzenau. Interessierte sind jederzeit herzlich eingeladen mitzumachen.

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Zum Presseartikel im Main-Echo:

Ausbildung auf dem Wasser

img 7633 20180530 1034660545Am Samstag den 26.05.18 trafen sich die Helfer des THW OV Alzenau zur Ausbildungsveranstaltung „Arbeiten und Fahren auf dem Wasser“. Die Ausbildung fand zusammen mit dem Ortsverband Wertheim in Baden-Württemberg statt, sodass der Samstag erst einmal mit dem Thema „Fahren auf der Straße begann.

Der Ortsverband Wertheim verfügt über eine Fachgruppe Wassergefahren, welche neben den für die Ausbildung verwendeten Booten auch die entsprechende Einsatzerfahrung zu dem angesetzten Ausbildungsthema hat. Zu Beginn gab es eine knappe Wiederholung der wichtigsten Begrifflichkeiten an und auf Wasser, sodass alle Teilnehmer auf einheitlichem Stand waren. Im Folgenden wurde dann auf die Möglichkeiten und Besonderheiten der eingesetzten Boote, der sogenannten Mehrzweckarbeitsboote (kurz MZAB) vom Typ Faster 650 CAT eingegangen. Im Gegensatz zu dem in Alzenau stationierten Mehrzweckboot (kurz MZB) handelt es sich bei diesen Booten um eine Katamaran-Bauweise, was bedeutet, dass das Boot nicht einen mittigen Kiel, sondern zwei seitlich angeordnete Auftriebskörper mit aufgesetzter Plattform hat. Abgeschlossen wurde der theoretische Teil mit einer Einweisung auf dem Gewässerabschnitt des Mains, auf dem die Ausbildungsfahrten stattfanden.

Nach dem Theorieblock wurden insgesamt drei Boote zu Wasser gelassen, sodass neben dem MZB des OV Alzenau noch zwei MZABs des OV Wertheim als Ausbildungsboote zur Verfügung standen. Jeder der Teilnehmer hatte die Möglichkeit, die verschiedenen Fahrmanöver auf beiden Bootstypen praktisch durchzuführen. Hierzu wurde die Gruppe möglichst gleichmäßig auf die Boote verteilt. Die zu absolvierenden Fahraufgaben waren neben dem Notfallmanöver „Mann über Bord“, das Anlegen an unbekannten Ufern mit dem zugehörigen Tiefen Loten, Anlegen längsseits und über Bug sowie die Schleppmanöver für den Havariefall über Achtern (das Seil zum Schleppen wird am Heck des schleppenden Bootes befestigt) und längsseits (die Boote werden nebeneinander verbunden). Als anspruchsvollstes Fahrmanöver hat sich jedoch das Anlegen und Verbinden zweier Boote unter Fahrt herausgestellt, insbesondere bei ungleich großen Booten, braucht es hier einiges an Übung, um beide Boote bei ca. 30km/h auf einer Höhe und Geschwindigkeit zu halten um sie dann sanft zusammenführen zu können.

Zum Abschluss der Fahrübungen wurde noch das Fahren des MZABs mit ausgefallener Lenkung trainiert, aufgrund der Bauweise und Ausstattung mit zwei unabhängigen Motoren kann dieser Bootstyp bei langsamer Fahrt auch nur durch das geschickte Beschleunigen und Abbremsen der Antriebe manövrieren. Unterbrochen wurden die Übungsfahrten lediglich durch ein gemeinsames Mittagessen in einem am Main gelegenen Biergarten, bevor dann gegen 15:00 Uhr die Boote wieder auf den zugehörigen Trailern verlastet werden mussten, um die Heimreise antreten zu können.

Die Teilnehmer des OV Alzenau bedanken sich nochmals herzlich für den kurzweiligen Ausbildungssamstag bei herrlichstem Wetter auf dem Main.

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Bereichsausbildung Atemschutz im THW Alzenau

img 20171118 121507 hdr 20171217 1602134760An 2 Wochenenden (09.11 – 18.11.2017) nahmen 4 Helfer und 1 Helferin aus den Ortsverbänden Alzenau und Marktheidenfeld an einer Bereichsausbildung Atemschutzgeräteträger teil. Der Ortsbeauftragte des THW Ortsverbandes Alzenau, Eberhard Leibl begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Räumen des Ortsverbandes.

Am 1. Wochenende wurden die Helferinnen und Helfer im theoretischen Teil mit der Rechtsgrundlage, Atmung, Atemgiften, der praktischen Anwendung mit Maske und Filter, Handhabung des Pressluftatmers und Gewöhnungsgängen konfrontiert. Für die Belastungsübung stand die Übungsstrecke der Feuerwehr Goldbach zur Verfügung.

Am 2. Wochenende wurde es für die Helferinnen und Helfer dann richtig spannend. Es wurden Einsatzübungen, Retten aus dem Bergeräumgerät, Absuchen von Räumen, Personenrettung und Notfalltraining absolviert. Die theoretische Prüfung wurde von Carina Weißenseel aus der THW-Geschäftsstelle Karlstadt abgenommen. Alle Helferinnen und Helfer absolvierten sowohl theoretische als auch praktische Prüfung erfolgreich und konnten somit ihre Bescheinigung im Empfang nehmen. Wir sind stolz, insgesamt fünf neue Atemschutzgeräteträger im Geschäftsführerbereich Karlstadt begrüßen zu dürfen.

Die Ausbildung wurde von Detlef Borkowski (OV Alzenau) und Andreas Stahl (OV Lohr) durchgeführt, tatkräftig als Unterstützung standen für die Ausbildung Tobias Koch und Jaqueline Pranghofer zur Seite. Besondere Dank geht an unseren OV-Koch Bastian Kerber für die tolle Verpflegung und Oliver Jäger (Verantwortlich für den Bereich Atemschutz bei der Feuerwehr Goldbach) für die Bereitstellung der Übungsstrecke.

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Ausbildung Elektroversorgung / Streckenausleuchtung

img 6116 20180427 1567282926Am Samstag, dem 14. April trafen sich die Helfer und Helferinnen des Ortsverbandes Alzenau zu einem Ausbildungssamstag zum Thema Elektroversorgung und Streckenausleuchtung. Als Übungsszenario wurde eine Hochwasserlage angenommen, in welcher der Einsatzauftrag lautete, die Ausleuchtung eines rund 500m langen Deichabschnittes sowie die Versorgung von Großpumpen mit elektrischer Energie sicher zu stellen.

Zum Einsatz kamen diverse Beleuchtungsgeräte wie Halogenstrahler und Powermoons sowie für die Simulation der Großpumpen Lastwiderstände mit 30kW elektrischer Leistung. Versorgt wurde das gesamte Netz mit Hilfe der Netzersatzanlage (NEA) welche eine maximale elektrische Leistung von 175kVA bereit stellen kann.

Neben dem Aufbau der Energieverteileranlagen und den zugehörigen teils dicken Leitungen galt es insbesondere für die Elektrofachkräfte die Sicherheit im Stromnetz zu gewährleisten. Um die Funktion der Sicherungen und Fehlerstromschutzschalter (Schutzorgane die insbesondere vor tödlichen Stromschlägen schützen) zu ermöglichen musste das gesamte System zentral geerdet werden. Hierzu wurden spezielle Erdungsmaterialien in den Boden gedreht und per Messung deren Funktionsfähigkeit überprüft und dokumentiert. Gerade in der Kombination aus Strom und Wasser hat die elektrische Sicherheit des eigenen Stromnetzes höchste Priorität.

Alles in allem wurde an diesem Samstag ein großer Teil des vorhandenen Leitungsmaterials der Fachgruppe Elektro des THW-Ortsverbandes Alzenau sowie die zugehörigen Energieverteiler verbaut. Die besondere Herausforderung bestand darin, dass auch an weit abgelegenen Stellen noch große elektrische Leistungen gefordert wurden. Dies machte in Summe ca. 700m Leitungen nötig, die zunächst verlegt und während des Abbaus wieder gereinigt und auf dem Fahrzeug verlastet werden mussten.

Trotz all der Strapazen bei frühlingshaft warmen Temperaturen war es ein Erfolg für Mensch und Maschine. Gerade letztere wurde hier mal wieder einem ausgedehnten Test- und Bewegungslauf unterzogen.

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